toteDaniel Foppa
2003, ergänzte Auflage, Limmat Verlag, 200 Seiten, CHF 36.-
«So unterhaltsam, detailversessen und erhellend wünscht man sich die Kulturgeschichte einer Emigrantenstadt.»
Die Weltwoche

Die stillen Nachbarn: Wer alles in Zürich begraben liegt. Bambi und Josefine Mutzenbacher, Felix Krull und das Rote Kreuz, Heidi, Woyzeck, die SPS, der Gotthardtunnel … sie haben mit vielen anderen gemeinsam, dass ihre geistigen Mütter und Väter in Zürich begraben sind. Wenn Joyce-Verehrer den Bloomsdaybegehen, finden sie in der Regel ihren Weg zur Grabstätte des Dichters. Den meisten aber geht es noch heute wie dem Expressionisten Kasimir Edschmid, der viel Zeit brauchte,um Georg Büchners Grab zu finden.Dieses Buch weist nicht bloss übersichtlich den Weg zum gesuchten Grab: Es beschreibt kurz und prägnant das Leben von bedeutenden Männernund Frauen, von denen häufig gar nicht bekannt ist, dass sie ihre letzte Ruhe in Zürich gefunden haben. Es entsteht damit zugleich eine kleine, manchmal verborgene Kulturgeschichteder Stadt Zürich und der Schweiz.
«Wenn es Milleniumsbücher bräuchte, dies wäre eins. (...) Daniel Foppa hat eine vorzüglich lesbare Traditionsbildung verpackt, so unterhaltsam, detailversessen und erhellend wünscht man sich die Kulturgeschichte einer Emigrantenstadt.»
Die Weltwoche

«Die Lektüre dieses Buches entpuppt sich als faszinierende Zeitreise durch Europas Geschichte, in deren Mittelpunkt Zürich steht. (...) Die kurzen lesenswerten Biographien, die mit zwei Abbildungen ergänzt werden, sind eine wahre Fundgrube.»
Neue Zürcher Zeitung

«Die Szondis liegen im Grab Nr. 80909 des Friedhofs Fluntern, auf dem auch Elias Canetti, James Joyce und seine Frau, Therese Giehse und Max Rychner liegen. Wer einen Weihnachtsspaziergang zu diesen Gräbern machen möchte, sollte das schöne Buch "Berühmte und vergessene Tote auf Zürichs Friedhöfen" bei sich haben, das der junge Germanist Daniel Foppa herausgebracht hat. Es führt einen samt Plänen und konzisen Porträts zu diesen und vielen andern Toten auf allen Friedhöfen Zürichs.»
Tages-Anzeiger

«Die Zürcher Lokalgeschichte ist um eine bemerkenswerte Schrift über «Who was who» bereichert worden.»
Reformierte Presse

«So erweist sich Foppas Führer als beinahe unerschöpfliche Fundgrube und lässt die Verstorbenen auch ohne Grabbesuch in der Erinnerung wieder auferstehen.»
sda

«Dieses unkonventionelle Buch ist einerseits ein biografisches Lexikon, andererseits ein Reiseführer.»
Schweizer Bibliotheksdienst